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Stephan Eberhard

Schauspiel

Ste­phan Eber­hard stu­dier­te zu­nächst Spra­chen, so­wie Geis­tes- und Kul­tur­wis­sen­schaf­ten in Ber­lin und Pots­dam. Er leb­te und stu­dier­te in Hy­dera­bad (In­di­en) und Mont­pel­lier (Frank­reich), wo er ers­te Er­fah­run­gen als Stra­ßen­künst­ler und im Zir­kus sam­mel­te. Er un­ter­rich­te­te Lin­gu­is­tik, Wis­sen­schaft­li­ches Ar­bei­ten, Kul­tur­wis­sen­schaft, Deutsch als Fremd­spra­che und pro­du­zier­te Do­ku­men­tar­fil­me zu Rap und De­mo­kra­ti­sie­rungs­pro­zes­sen in Ma­li und krea­ti­ven For­men des Pro­tests in Tu­ne­si­en.

Nach­dem er in Ber­lin ein ei­ge­nes En­sem­ble mit­grün­de­te und in der Frei­en Sze­ne spiel­te (HAU, Kul­tur­fa­brik, Thea­ter o.N.), zog er nach Bern, um dort sei­ne Schau­spiel­aus­bil­dung an der Hoch­schu­le der Küns­te zu ab­sol­vie­ren. Dort schließt er ak­tu­ell den Mas­ter in »Ex­pan­ded Theat­re« ab. Sei­ne ers­te Re­gie-Ar­beit »Ein Thea­ter der Din­ge« wur­de 2017 vom UNESCO In­ter­na­tio­nal Theat­re In­sti­tu­te zum glo­ba­len Stu­die­ren­den­fes­ti­val nach Se­go­via (Spa­ni­en) ein­ge­la­den.

In den letz­ten Jah­ren spiel­te er u.a. im Thea­ter Biel/So­lo­thurn, im Ar­se­nic in Lau­sanne, gab Work­shops zum »Thea­ter der Din­ge« beim Schwei­zer Ju­gend­thea­ter­tref­fen, trat in der Dampf­zen­tra­le, im Schlacht­haus, am Kon­zert­thea­ter Bern, in der Tuch­lau­be Aarau und im Thea­ter der Küns­te in Zü­rich auf. Zu sei­nen letz­ten Pro­duk­tio­nen zäh­len »Pi­noc­chio – Über das Le­ben in al­len Din­gen« im Thea­ter Sta­del­ho­fen in Zü­rich, »Me­dea« auf Kamp­na­gel in Ham­burg, Staats­schau­spiel Dres­den, Fast For­ward und FI­AT Fes­ti­val Mon­te­ne­gro (bes­te Re­gie, bes­tes Schau­spiel), »Das glück­se­li­ge Le­ben« in Tro­gen, und »Don Juan – Er­schöpf­te Män­ner« (Ju­lia Haen­ni).

Ste­phan Eber­hard wur­de in sei­nem Mas­ter mit dem Hirsch­manns­ti­pen­di­um aus­ge­zeich­net, er­hielt 2018 Re­si­den­zen beim Fi­gu­ra Thea­ter Fes­ti­val und dem Schwei­zer Thea­ter­tref­fen, und ar­bei­tet re­gel­mä­ßig als Spre­cher (Stap­fer­haus Lenz­burg, SRF, u.a.) und (Stel­zen)Tän­zer. Dem­nächst ar­bei­tet er als Per­for­mer in der Aus­stel­lung »SU­PER« im Mu­se­um für Kom­mu­ni­ka­ti­on in Bern und als Pup­pen­spie­ler für Ni­ko­laus Hab­jan im Thea­ter Ba­sel und als Pup­pen­bau­er. Er ist im Hoch­schul­vor­stand des In­ter­na­tio­nal Theat­re In­sti­tu­te Switz­er­land, Teil des »En­sem­ble der Din­ge« und Grün­dungs­mit­glied von halli­masch kom­plex; und er mag En­ten.

Projekte mit hallimasch komplex